Wandertipp „Sendero Del Pinsapar“

EINFACHE STRECKE, 12KM – BERGWANDERN DURCH DEN LEGENDÄREN PINSAPO-WALD

Schon oft sind wir am Startpunkt dieser Wanderung auf dem Weg nach Grazalema oder zurück vorbeigefahren. Aber nie haben wir es geschafft, uns diese schöne Wanderung vorzunehmen. Der Sendero del Pinsapar ist einer der prominentesten Wanderwege in der Sierra de Grazalema und entsprechend hoch ist die Priorität (eigentlich!), als „local“ die Königsetappe der Sierra mindestens einmal gegangen zu sein.

Dieser Weg ist deshalb berühmt, weil er durch den legendären Pinsapo-Wald führt. Die Pinsapo-Tanne ist nämlich ein Nadelbaum, der nur hier im Süden Andalusiens und auf der „Spiegelbildseite“ im Norden Marokkos wächst, und sonst nirgendwo auf der Welt. Der Baum ist erkennbar an seinen kurzen und sehr spitzen Nadeln, die kreisförmig um den Zweig wachsen. Wie bei einer Flaschenbürste.

Da der Wald im Naturschutzgebiet „Parque Natural Sierra de Grazalema“ liegt, benötigt man eine Genehmigung (permiso) vom örtlichen Tourismusbüro in El Bosque. Das war sicher auch ein Grund, warum wir als „Spontanwanderer“ eher nicht dazu kamen, diese Strecke zu gehen. Und: Hunde sind hier nicht erlaubt. Deshalb haben wir bislang andere Routen vorgezogen.

Ein weiteres „Hindernis“ ist der erhöhte logistische Aufwand, da der Start und das Ziel sehr weit auseinander liegen und man entweder einen Shuttle-Fahrer oder zwei Autos braucht, um eines davon vor dem Losgehen am Ziel zu parken.

Aber der Zufall wollte es, dass unsere Freundin Johanna von SUR Walks die Strecke neu in ihr Programm aufgenommen hat und uns gefragt hat, ob wir bei der ersten Begehung nicht mitkommen möchten. Da konnten wir natürlich nicht nein sagen. Sie organisierte alles, wir mussten nur mitlaufen.

ZUSAMMENFASSUNG

Strecke: ca. 12km einfache Strecke

Höhenmeter kumuliert: 597hm hinauf, 1175hm hinab

Dauer: ca. 4,5 Stunden, inkl. Pausen

Schwierigkeitsgrad: Mittel – Schwer*

Wegbeschaffenheit: Am Anfang geht der Weg steil hinauf über felsige Stufen zu einem Pass. Ab dem höchsten Punkt auf 1.316m verläuft die Strecke teils über sehr schmale Pfade, gelegentlich sogar leicht ausgesetzt. Später wird es ein eher einfacher Waldweg, und die letzten 4km sind eine breite Forststraße.

Voraussetzungen:

  • Gute Kondition für den steilen Aufstieg,
  • Trittsicherheit für die wenigen schwierigen Stellen.
  • Permiso vom Tourismusbüro in El Bosque (gratis). Von einem Zutritt ohne Genehmigung raten wir dringend ab. Das kann teuer werden.

Ausrüstung:

  • Gutes Schuhwerk
  • Wanderstöcke sind von Vorteil, wir haben sie aber nur wenig eingesetzt
  • Proviant und Getränke
  • Sonnenschutz, je nach Jahreszeit

Anfahrtstrecke (von uns aus):

  • ca. 24km via Las Casas über die CA-8102, A-373 und A-372 über El Bosque bis zum Zielort Benamahoma
  • plus ca. 14km von Benamahoma über die A-372 und CA-9104 zum Start am Parkplatz „Sendero El Pinsapar“
    Alternativer Anfahrtsweg:
  • ca. 22km via Las Casas über die CA-8102 nach Zahara de la Sierra und die CA-9104 über den Puerto de las Palomas

Google-Maps-Link zum StartpunktParkplatz an der CA-9104

*Gemessen woran? Basis unserer Einschätzung ist der durchschnittliche Taunuswanderer, der gern auf breiten, gut ausgebauten Wegen ca. 4-5 Stunden wandern geht. Solch eine Wanderung setzen wir mit leicht bis mittel an.

ÜBERSICHTSKARTEN

Übersichtskarte - Anfahrt von uns aus über Benamahoma (Ziel) zum Start am Parkplatz. (c) Google Maps
Übersichtskarte – Anfahrt von uns aus über Benamahoma (Ziel) zum Start am Parkplatz. (c) Google Maps
Übersichtskarte - Wanderstrecke in Google Earth
Übersichtskarte – Wanderstrecke in Google Earth
Höhenprofil der Wanderung nach Google Earth. Zunächst steiler Anstieg, dann eine Weile wechselnd und zuletzt der lange Abstieg.
Höhenprofil der Wanderung nach Google Earth. Zunächst steiler Anstieg, dann eine Weile wechselnd und zuletzt der lange Abstieg.

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LITERATUR

Auch hier handelt es sich um eine Tour (Nr. 3) aus unserem Wanderführer „Parque Natural Sierra de Grazalema“, der mit 42 Touren die umfassendste Sammlung von Wanderungen in der nächsten Umgebung bietet. Wir sind begeistert von dem Buch, weil es außer den eigentlichen Routen noch eine Fülle an Zusatzinformationen zum Naturpark enthält. Zahlreiche Karten, Erdgeschichtliches, Beschreibung der einzelnen Teilgebiete der Sierra de Grazalema, über 35 Seiten zu Flora und Fauna mit vielen Fotos, etwas über die Geschichte der Dörfer und, und, und. Der Autor ist in Benaojan geboren, also ein einheimischer Naturbursche, dem der Park und die Berge eine Herzensangelegenheit sind. Und das liest man durch die Zeilen hindurch, auch wenn man wie wir noch nicht so gut Spanisch spricht. Wir legen Euch dieses Buch wärmstens ans Herz.

NAVIGATIONS-APP

Navigieren brauchten wir dieses Mal nicht, da wir ja mit Johanna unseren Guide dabei hatten. Die Orientierung ist auf diesem Weg ohnehin sehr leicht.

Nichtsdestoweniger hatte ich trotzdem meine neue Navigations-App dabei, um diese auf der Wanderung zu testen. Da oben auf dem Berg die Netzabdeckung nicht gut ist, habe ich die Strecke zuhause bereits in die App geladen und die Karten für den gesamten Verlauf in verschiedenen Vergrößerungsstufen geladen, damit die App sie im Cache speichern kann. So hatte ich die Karten auch offline dabei und brauchte nur noch GPS-Empfang.

Diese App gibt es allerdings nur für Android, im Apple Appstore habe ich sie nicht gefunden. Ihr könnt sie im Google-PlayStore kostenlos herunterladen:

 

Der Funktionsumfang der App ist sehr groß, und ich empfehle Euch, den Umgang damit erst ein paar Mal zu üben, bevor Ihr damit ins Gelände geht. Immerhin ist die Menüsprache auf Englisch einstellbar. Bei der spanischen Variante habe ich mich etwas schwergetan.

Für eine detailliertere Beschreibung der App schaut mal in unseren Wandertipp „Sendero Local de El Bosque“ hinein.

ANFAHRT UND STARTPUNKT

Da die Tour logistisch anspruchsvoller ist, entscheiden wir uns dafür, mit zwei Autos zu fahren und eines davon am Zielort Benamahoma stehen zu lassen, um mit dem zweiten zum Start zu fahren. Nach der Wanderung werden wir hoch zum Start fahren und das zweite Auto dort wieder abholen.

Von unserem Haus aus fahren wir die CA-4405 bergab bis zur Kreuzung nach Las Casas. Hier biegen wir rechts ab auf die CA-8102 und folgen dieser für etwa 11 Kilometer. An der Einmündung zur A-373 biegen wir links ab Richtung El Bosque. Nach gut 5km nehmen wir die Abzweigung nach El Bosque/Grazalema und fahren in den Ort hinein. Hier ist die A-372 nach Grazalema schon ausgeschildert. Den länglichen Kreisverkehr um einen Platz herum im Ort verlassen wir geradeaus bergauf in südlicher Richtung. Nach etwa 650m kommt links die Abzweigung nach Grazalema.

Ab hier geht es für gut 4 Kilometer die Landstraße A-372 entlang, bis auf der linken Seite, in einer kleinen Senke, die Abzweigung nach Benamahoma kommt. Von hier führt eine kleine Landstraße zum Ort hinab. Gleich am Ortseingang ist ein Kreisverkehr, zu dessen rechter Seite ein Parkplatz für etwa 6-8 Pkw ist. Als wir dort ankamen (Donnerstags vormittags) war der Platz vollständig leer. Findet sich hier nichts, folgt vom Kresiverkehr der Hauptstraße „Calle La Venta“ bergauf. Weiter oben, wo die Straße breiter wird, sollte auf jeden Fall Platz für ein Auto zum Parken sein.

Nachdem wir das Auto geparkt haben, geht es mit dem zweiten Auto weiter die A-372 hinauf, über den Pass „Puerto del Boyar“, Hier gönnt Euch vielleicht kurz einen Stop am Aussichtspunkt und schaut hinunter ins Tal. Es lohnt sich. Nach dem Pass geht es weiter für 2km Richtung Grazalema, bis in einer Rechtskurve eine Abzweigung links nach Zahara und Algodonales führt. Hier biegt Ihr links ab auf die CA-9104 und fahrt noch 900m, bis auf der linken Straßenseite der große Parkplatz zu sehen ist, von dem aus man die Wanderung startet.

WEGBESCHREIBUNG

Der  Einstieg in den Sendero Del Pinsapar ist am westlichen Ende des Parkplatzes und erkennbar an dem Gittertor, durch das man hindurchgeht und das man selbstverständlich wieder hinter sich schließt.

Ab hier führt der Weg stets mal mehr, mal weniger steil bergauf. Gelegentlich sind auch höhere Stufen zu erklimmen.

Ich überlege noch, die Wanderstöcke vom Rucksack abzuschnallen und zu verwenden, aber entscheide mich dagegen, da sie wohl eher stören als nutzen. Das ist aber Geschmackssache, denke ich. Ich hebe sie mir dafür auf, wenn ich sie wirklich brauche.

Blickrichtung bergauf
Blickrichtung bergauf
Blick hinab Richtung Grazalema
Blick hinab Richtung Grazalema
 Wir haben das Pech, uns den Weg mit zwei Schulklassen teilen zu müssen, die sich mehr oder weniger widerwillig alle paar hundert Meter von ihrem Lehrer irgendwelche Vorträge über die örtliche Flora anhoren. Dazwischen hetzen sie grölend, kreischend und gackernd den Weg hinauf. So kommt es, dass wir ständig von ihnen überholt werden, nur, um wenig später wieder auf sie aufzulaufen und die stehenden Gruppen durchqueren zu müssen. Lästig. Aber was will man machen. Wir geben Gas, damit sie uns so bald nicht wieder einholen. Vergebens.
Kurz unterhalb der Passhöhe
Kurz unterhalb der Passhöhe
Die Passhöhe
Die Passhöhe „Puerto de las Cumbres“

Nach etwa 40 Minuten erreichen wir die Passhöhe auf gut 1.300m über dem Meeresspiegel. Nicht nur die Höhe, sondern auch der Übergang zur Nordseite der Sierra del Pinar haben zur Folge, dass wir ab hier auf Schnee treffen. Vor gut einer Woche hat es hier in der Gegend wieder Schnee gegeben, und in den Höhenlagen ist er bis jetzt liegen geblieben.

Die Schulklassen sind ganz aus dem Häuschen. Sie rasten hier oben gerade wieder einmal, als wir ankommen. Obwohl im Schnitt so zwischen 14 und 16 Jahre alt haben die Schüler eine Menge Spaß mit dem Schnee. Das ist unsere Chance, etwas Vorsprung zu gewinnen.

Der Berg
Der Berg „Cerro San Cristóbal“ vom Pass aus gesehen.
Blick zurück Richtung Passhöhe
Blick zurück Richtung Passhöhe

Der Weg geht nun in seichten Wellen bergauf und bergab, parallel zum Bergkamm zu unserer Linken.

Da die Schneedecke teils vereist ist und der Weg an manchen Stellen sehr schmal wird, entscheidet Nina sich dazu, die Wanderstöcke einzusetzen. Ich verlasse mich noch auf mein gutes Schuhprofil, denn meinen Rucksack mag ich gerade nicht abnehmen.

Die Temperaturen sind noch erträglich. Schätzungsweise um 1-2°C, wenig Wind. Man kann es gut aushalten.

Das Gelände ist sehr abwechslungsreich. Mal geht man durch einen dicht bewachsenen Wald, dann wieder über offene felsige Passagen. Die Aussicht ist jedenfalls immer großartig.

Darum ist immer Vorsicht geboten. ENTWEDER Ausschau halten, ODER laufen. Nicht beides gleichzeitig.

Ein paar Ausrutscher und Beinahe-Stürze in der Gruppe zeigen dies einmal mehr deutlich. :-).

Hier ist die Stelle mit der Abzweigung zum
Hier ist die Stelle mit der Abzweigung zum „Pozo de Nieve“, wo in alter Zeit bis zum Sommer Eis gespeichert wurde.

Nach ungefähr einer Stunde Gehzeit erreichen wir die Stelle mit der Abzweigung zum „Pozo de Nieve“. Hier führt ein Pfad links hinauf zu einem Brunnen, oder besser gesagt: einem antiken Kühlschrank!

In dem gemauerten Schacht von gut 8 Metern Durchmesser sammelten im 17. und 18. Jahrhundert die Menschen im Winter Schnee aus der Umgebung und komprimierten ihn Schicht für Schicht mit schwerem Holz zu Eis. Danach deckten sie die Schichten mit Zweigen der Pinsapar-Tanne und Erde ab, bevor die nächste Schicht angelegt wurde.

Die Tiefe des Schachts und die Lage an der Nordseite im Schatten der Sierra konnten so das Eis bis in den Sommer hinein konservieren. Damit war es möglich, auch im Hochsommer mit einem Marsch in die Berge frisches Eis zur Kühlung frischer Lebensmittel oder Getränken für hohe Feiertage zu „ernten“. Die Arbeiter, die dies erledigten, nannte man „Nevero“ (von Nieve = Schnee).

Witzigerweise rührt der spanische Begriff für Kühlschrank „Nevera“ von der Bezeichnung dieser alten Methode.

Die Mauerreste des Pozo de Nieve
Die Mauerreste des Pozo de Nieve

Leider ist von der Konstruktion heute nur noch da Mauerwerk geblieben.

Aber man kann erahnen, wie groß dieser Eisspeicher einmal war. Und wenn wir auf den bis hierher zurückgelegten Wanderweg schauen, können wir uns auch vorstellen, was das für eine Plackerei gewesen sein muss, das Eis im Sommer von hier oben zu holen und ins Umland zu transportieren.

Der kleine Platz vor dem Pozo de Nieve.
Der kleine Platz vor dem Pozo de Nieve.
Weiter geht's, wir haben noch 2/3 Weg vor uns
Weiter geht’s, wir haben noch 2/3 Weg vor uns
Herrliche Aussicht über die Pinsapar-Tannen hinweg
Herrliche Aussicht über die Pinsapar-Tannen hinweg

Ab hier folgt unserer Meinung nach der schönste Teil der Strecke.

Konditionell nicht sehr anspruchsvoll, weil weitgehend flach, schlängelt sich der Weg am Hang entlang Richtung Westen.

Immer wieder geben die Pinsapo-Tannen den Blick frei auf das Tal unter uns. Traumhaft schön!

Ein am linken Wegrand liegender Baumstamm lädt uns zur Rast und zum Verzehr unserer mitgebrachten Vesper ein. Kleine Pause, aber nicht zu lang, sonst kühlen wir aus.

Nach etwa einer weiteren Stunde erreichen wir eine Lichtung mit Picknicktischen. Die Schülergruppe hat sich hier bereits eingenistet.

An dieser Stelle biegen wir links ab und folgen ca. 50 Meter später an einer Gabelung dem Wegweiser nach links nach Benamahoma. Das Schild zeigt eine Entfernung von 4 Kilometern an. Wir haben also noch ein Drittel der Strecke vor uns.

Der Weg ist hier gut begehbar und führt durch eine enge „Schlucht“ aus Bäumen bergab.

Zehn Minuten später mündet der schmale Pfad auf eine breite geschotterte Forststraße, der wir weiter links bergab Richtung Benamahoma folgen.

Bemerkenswerterweise zeigt der Wegweiser hier immer noch eine Entfernung von 4km an.

Die Schotterstraße ist nun unser restlicher Weg. Mal flacher, mal steiler, manchmal in Spitzkehren, geht es nun nur noch bergab zum Dorf hinunter.

Johanna erklärt den Mitwanderern die Geschichte der hiesigen Population von Gänsegeiern, die majestätisch in der Luft über uns ihre Kreise ziehen.

Während wir die Straße hinabgehen, nähert sich von hinten ein weißer Land Rover. Als er bei uns ist, sehen wir die Aufschrift auf der Tür „Junta de Andalucía“. Ein Park Ranger! Er hält an, grüßt freundlich und fragt scheinbar beiläufig, ob wir ein Permiso haben. Da Johanna etwa 50 Meter hinter uns läuft, zeigen wir nur in ihre Richtung und sagen „Das hat unser Guide“. Damit gibt sich der Ranger zufrieden und fährt weiter.

Immer wieder kommt hinter einer Kurve das Dorf Benamahoma in Sicht.
Immer wieder kommt hinter einer Kurve das Dorf Benamahoma in Sicht.
Im Hintergrund markiert das Gittertor den Ausgang und das Ende der Strecke
Im Hintergrund markiert das Gittertor den Ausgang und das Ende der Strecke

Um ca. 11 Uhr sind wir losgegangen, und nun, um 15:15h erreichen wir das untere Tor kurz vor Benamahoma, welches das Ende der Wanderstrecke markiert. Das gleiche Schild wie am anderen Ende prognostiziert eine Laufzeit von 6 Stunden und eine „hohe“ Schwierigkeit. Das kann dann nur für Anfänger gelten. Zum Vergleich: unser Wanderbuch sagt zwar auch 6 Stunden Dauer vorher, stuft den Weg aber als „mittelschwer“ ein.

Es folgen nun noch ein paar schöne Meter ins Dorf hinunter. Vorbei an einem Friedhof und einem schönen Brunnen mit kristallklarem Wasser, der in der warmen Jahreszeit sicher eine willkommene Erfrischung für den Wanderer darstellt.

Die Straße hinunter ins Dorf. Links und rechts sprießen die ersten Orchideen.
Die Straße hinunter ins Dorf. Links und rechts sprießen die ersten Orchideen.
Die geschützte Quelle von Benamahoma. Perfekt sauberes Wasser!
Die geschützte Quelle von Benamahoma. Perfekt sauberes Wasser!

Zum Abschluss der Tour kehren wir mit der Gruppe in einer kleinen Cafetería Bar in der Calle Real, 29 ein. Habe mir leider den Namen nicht gemerkt. Im Bild links ist das die Tür gleich rechts vom Torbogen. Die Bar liegt gegenüber dem markanten Terrassenplatz.

Dort erfrischt uns nicht nur ein lecker Bierchen, sondern wir probieren auch die hausgemachte Spezialität „Krautsalat mit Membrillo (ein Kompott), Mandeln, Sonnenblumenkernen, gerösteten Zwiebeln und Balsamico“. Klingt ungewöhnlich, schmeckt aber ganz lecker.

Nach der Erfrischung gehen wir mit Johanna, unserem Tourguide, zu unserem deponierten Auto und bringen sie hoch zum Startpunkt, während die restliche Wandergruppe noch in der Bar beim Essen und Trinken verweilt. Sie fährt mit ihrem Bus hinab, um die Gruppe abzuholen, und wir verabschieden uns nach Hause. Ein schöner Tag, den wir gern im Frühling nochmal wiederholen, wenn alles blüht. Und vor allem, wenn kein Schnee liegt. 🙂

 

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